Wednesday, 27. august 2008
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08:26
Was man aus Zeitungsberichten lesen kann!
Aus werbetechnischen Gründen wird eine Kampfkunst genannt und das dann im selben Zug mit einer Selbstverteidigung und sicheren Zugriffstechniken. In diesem Bereich gibt es wohl mehr
Eierlegendewollmilchsäue als sonst wo.
Wollen uns die Schreiberlinge erzählen, dass gehobelt werden kann ohne das es Spähne gibt? Eine körperliche Auseinandersetzung hat in der Regel immer eine Vorgeschichte. Ausser
es ist ein Attentat.
1) Der Security kommt in eine Schlägerei -- muss trennen und schlichten -- was hilft da eine
Selbstverteidigung?
2) Der Security ist selber der Angriffspunkt weil er das Hausrecht umsetzt. Verbal oder körperlich --- in jedem Fall ist eine klare und verständliche Sprache und Haltung
einzunehmen.
3) Der Security wird direkt attackiert. Da muss ein Mindestmaß an körperlichem Bewegungsgefühl vorhanden sein das der Angriff möglichst keine
Beeinträchtigung mit sich bringt.
4) Der Security wird in eine Schlägerei verwickelt – da geht es dann wirklich um die Wurst und die Gesunderhaltung der Person. Zielorientiertes Zugreifen und möglichst
viel Schmerzen in kurzer Zeit bereiten ohne zu verletzen, muss das Ziel sein. Kein Schlagen auf Körperteile die bluten können – Kopf!! . Alle Gäste sehen immer nur die Schläge der Türsteher und
das Blut am armen Aggressor. Das sind schlechte Karten bei Gericht!!!
Freue mich über die Kommentare die Ihr mir sendet
The Doorman
Dieses Bild zeigt uns gleich zwei gravierende Fehler in der Durchführung des Jobs.
1) Die flache Hand am Rücken --- Besser ist es wenn die Hand in die Wäsche greift. Da ist ein sehr gutes zuvorkommen einer Angriffsbewegung oder auch ein gutes Weiterleiten -- Richtung Ausgang oder
so möglich.
2) Die Kopfhaltung -- diese Situation ermöglicht dem Gegenüber nur durch eine kleine Schlenkerbewegung einen furchtbaren Kopfstoß zu landen.. Besser ist es -- in der Regel ist es beim Job ja
laut --- mit gesengtem Kopf möglichst nahe ans Ohr des Gegenüber zu gehen. Da ist die Gefahr relativ gering.
In der Kombination mit der Hand am hohen Rücken und meinem Kopf ganz nahe am Anderen ist ein aus dem Gleichgewicht bringen --- und wenn notwendig weiterverarbeiten -- ganz leicht möglich.
Wenn man bedenkt das es ja noch die zweite Hand gibt die gegenbnenfalls mithelfen kann.
Sollte die Situation eskalieren dann kann die Hand am Rücken ganz leicht in die Haare fassen und den Kopf nach hinten ziehen. -- In diesem Fall sind Haare vorhanden, sonst muß es vergleichbar
gelöst werden.
von The Doorman -- der Türsteherblog / Securityblog
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Tuesday, 26. august 2008
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07:46
Führung der Auseinandersetzung
Der sportliche Kampf läuft nach striktem Reglement ab, dessen Einhaltung vom Schiedsrichter auf das Genaueste überwacht wird; Verstöße werden mit Verwarnung bis
Disqualifikation geahndet, wodurch auch dem unterlegenen Gegner der Sieg zugesprochen werden kann. Es wird darauf geachtet, dass nur gleichwertige Kontrahenten gegeneinander kämpfen, weil der
Schwerere gegenüber dem Leichteren einen Vorteil (Schlagkraft) hat, der sportlichem Kräftemessen entgegensteht. Im Ernstfall des Kampfes könnte man hingegen dem körperlich Schwächeren ohne
Weiteres die Benützung von Waffen zugestehen. Sportliche Regeln sind in einer körperlichen Auseinandersetzung deplaziert. Begriffe wie unsportlich, unfair, regelwidrig usw. haben hier keine
Existenzberechtigung. Und das macht den grundlegenden Unterschied zwischen praxisbezogener Selbstverteidigung und Kampfsport aus.
Die praxisbezogene SV kennt nur eine Regel:
Dass er nämlich keine Regeln im Überlebenskampf gibt.
Praxisbezogene Selbstverteidigung ist daher auch die Kunst des Möglichen.
von The Doorman -- der Türsteherblog / Securityblog
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Sunday, 24. august 2008
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10:58
Theoretische Grundlagen der Security - SV
SV oder auch Nahkampf ist die Gegner-Berührung bei einer Distance von 0m-3m. Einzusetzen sind Kampfmittel, die der Erfordernis die Auseinandersetzung zu gewinnen
und dennoch im gesetzlichen Rahmen zu bleiben ermöglichen.
Unterschied zwischen Kampfsport und praxisbezogener Selbstverteidigung:
Unterschiede
Kampfsport Praxisbezogene
SV
|
Ziel
|
Ansehen, Preis, Titel, Geld, Fitness
|
Sieg über den Gegner
durch KO oder technisch
|
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Kampfführung
|
Nach vordeffinierten Regeln
des Systems
|
Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln
|
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Technik
|
Kampfsport und System bezogen
|
Situationsbezogen
|
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Taktik
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Vor dem Kampf festgelegt
|
Während der Auseinandersetzung situationsbezogen und der eigenen Ideen zufolge unmittelbar zu erstellen
|
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Psychologisch
|
Auf eine Niederlage kann ein Sieg folgen
|
Niederlage kostet meist die eigene Gesundheit, Unversehrtheit oder das Leben
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von The Doorman -- der Türsteher oder Security
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Saturday, 23. august 2008
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22:26
Es fragt sich zu aller erst, ob ein so praxisbezogenes Thema wie Nahkampf eine theoretische Behandlung überhaupt sinnvoll macht und ob dem Leser mit einer solchen
gedient ist. Ich denke, beides mit einem vorbehaltlosen Ja beantworten zu können: Denn nur wo Verständnis und Fachwissen vorhanden ist, lässt sich auf breiter Basis erfolgreich arbeiten eine
Dienstleistung verbessern und das Image der Branche, Sicherheitsgewerbe und der Spezies "Türsteher" heben.
Bei alldem darf aber eines nie vergessen werden: Nur eine praktische Ausbildung kann eine zielorientierte SV für den Security der seine Auseinandersetzungen
gewinnt, vermitteln.
Auf der anderen Seite darf im Job nicht vergessen werden, dass gute gearbeitet nicht immer gewonnen heissen muß.
Persönliche Belange müssen im Job hinten anstehen.
1. Teil: Theoretische Grundlagen der
Security - SV
2.Teil:
Psychologische Aspekte
3. Teil Wert des
Kampfsports
4. Teil: Nahkampf contra
Selbstverteidigung
5. Teil: Technik im
Bereich der praxisorientierten SV
6. Teil: Das Erlernen
der Technik
von The Doorman -- der Türsteher oder Security
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Monday, 18. august 2008
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10:33
Anbei einige Bilder die uns aus NY übermittelt wurden. Sie zeigen einen Polizisten der nachweislich mehrere Jahre Kampfsporterfahrung hat und eine Situation falsch eingeschätzt hat.
Die Verletzungen wurden mit einem Messer das eine Klingenlänge von weniger als 5cm hatte, verursacht. Falsche Einschätzung, falsche Ausbildung und übergroßer Mut (Überheblichkeit) produzieren
solche Ergebnisse die keiner braucht.
So wie ich das sehe hat dieser Mann auch noch großes Glück gehabt an einen Täter zu geraten der nicht viel Ahnung vom Umgang mit dem Messer hat. Nicht auszudenken, all diese Verletzungen würden
erspart bleiben, nur eben mit dem Endergebnis, das er tot sein würde.
von The Doorman -- der Türsteher oder Security
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